Presse/Medien

Kritiken und Aufführungen

 

März 2014 (Bayrische Sängerzeitung): Verdi-Requiem
Zu Verdis 200. Geburtstag nahm sich der Chor der Himmelfahrtskirche dessen Messe da Requiem vor, die in der vollbesetzten Stadtpfarrkirche St. Margaret in München-Sendling zu Gehör gebracht wurde.  Lesen Sie hier die Besprechung von Claudia Lotz.
Aufführungskritik


12. Dezember 2010 (Dr. Meret Forster): "Lobgesang" und "Vom Himmel hoch"
Eine gelungene Aufführung des Chors der Himmelfahrtskirche mit dem beiden Werken "Lobgesang" und "Vom Himmel hoch" von Felix Mendelssohn-Bartholdy konnten am 12. Dezember 2010 die Zuhörer in der Himmelfahrtskirche in Sendling erleben. Lesen Sie hier die Besprechung von Dr. Meret Forster.
Aufführungskritik


20. März 2010 (Bayerische Sängerzeitung): Matthäuspassion
Unter Leitung von KMD Klaus Geitner hat der Chor der Himmelfahrtskirche während der Passionszeit 2010 die Matthäuspassion von J.S. Bach aufgeführt. Lesen Sie hierzu die Besprechung von Tobias Hell.
Besprechung in der Bayerischen Sängerzeitung


13.07.2009 (nmz.com): Cantionale
Im Rahmen der Cantionale 2009 - dem Kirchenmusikfestival in München - hat der Chor der Himmelfahrtskirche München-Sendling zusammen mit Gastsängern den Lobgesang von Felix Mendelssohn Bartholdy zur Aufführung gebracht.
Kritik von Wolf Loeckle auf nmz.com


5.2.2009 (B4 Klassik): Taktlos
Im Februar sorgte der Chor der Himmelfahrtskirche für das musikalisch Rahmenprogramm der Sendung Taktlos live auf B4 Klassik. Thema der Sendung war "Kirchenmusik in Not!?". Der Chor sang unter anderem Stücke von Mendelssohn und Mawby.
Live-Mitschnitt der Sendung
Video zur Sendung


17.03.2008 (Süddeutsche Zeitung): Die Johannespassion von Homilius
Die Osterzeit bringt München wieder eine Fülle von Passionsaufführungen. Ihr Star ist natürlich Johann Sebastian Bach. Es ist deshalb eine gute Idee, auch andere Komponisten aus dessen übermächtigem Schatten treten zu lassen.Klaus Geitner, seit 25 Jahren trefflicher Kantor der Himmelfahrtskirche in Sendling, machte München erstmals mit einer Johannes-Passion von Gottfried August Homilius (1714 – 1785) bekannt.

Der Dresdner Kreuzkantor ist immerhin Schüler von Bach gewesen und hat uns mehr als zehn Passionen und mehr als 60 Motetten hinterlassen. Diese Johannespassion, die erst Ende des vergangenen Jahrhunderts wiederentdeckt wurde, beginnt ganz meditativ mit einem Choral. Eher langsam kommt dann das dramatische Geschehen in Gang, bis die Bassarie „Nun kommt die Stunde meiner Leiden” (bewegend: Thomas Gropper) markante Akzente setzt.

Überhaupt kommt den Arien zentrale Bedeutung zu. Nicht nur, weil sie ungewöhnlich ausgedehnt sind, sondern weil sich dort auch der ästhetische Stilwandel zur Generation nach Bach zeigt. Mit einer Prise „Sturm und Drang” und einigen Seufzern der neuen „Empfindsamkeit” wandeln sich das alte Affektgefüge und sein kontrapunktisches Idiom. Regine Jurda mit dramatischem Alt und Brigitte Bayer (Sopran) trugen in ihren Arien wesentlich dazu bei. Hubert Nettinger (Tenor) war ein stilsicherer Evangelist, Wolfgang Frisch (Tenor) ein bewegender Knecht und Franz Schlecht (Bass) ein großartiger Pilatus. Der mächtige Schlusssatz „O Gottes Lamm” erledigte mit dem großen Chor der Himmelfahrtskirche und dem auf Originalinstrumenten höchst ausdrucksvoll musizierenden Barockensemble „La Banda” alle Stilfragen durch seinen strahlenden Glanz.
KLAUS P. RICHTER
www.sueddeutsche.de


28.04.2007 (TOBIAS HELL): Mendelssohns „Elias“
An Johann Sebastian Bach dürfte wohl niemand vorbeikommen, der sich ernsthaft mit dem Thema Oratorienmusik auseinandersetzt. Auch Felix Mendelssohn Bartholdy nicht, der sich spätestens mit der erfolgreichen Berliner Wiederaufführung der „Matthäus-Passion“ im Jahr 1829 als leidenschaftlicher Bach-Verehrer bekannt hatte. 

Was ihn allerdings nicht davon abhielt, die Partitur des Meisters zu diesem Anlass einer behutsamen Bearbeitung zu unterziehen. Ohne das große Vorbild je ganz aus den Augen zu verlieren, fand Mendelssohn in seinen geistlichen Werken dennoch rasch einen eigenen Weg, den er konsequent weiterverfolgte. Zwar konnte der Komponist die ursprünglich geplante Oratorien-Trilogie vor seinem Tod nicht mehr abschließen, doch legen allein die beiden vollendeten Werke ein beredtes Zeugnis seines Könnens ab.

Im Gegensatz zum eher lyrisch grundierten „Paulus“ verlieh Mendelssohn dabei seinem 1846 entstandenen „Elias“ bereits deutlich dramatischere Züge. Diese wurden nun auch von Klaus Geitner in der Münchner Himmelfahrtskirche bewusst herausgearbeitet, ohne darüber jedoch die Balance zwischen Chor und Orchester zu vernachlässigen. Und so ließ sich neben dem bereits zu Beginn mächtig auftrumpfenden Chor auch die in Bratislava beheimatete Capella Istropolitana keinesfalls in die zweite Reihe drängen und wusste mit beherztem Spiel für sich einzunehmen. (...)
TOBIAS HELL (freier Musikjournalist u.a. für den „Münchner Merkur“)
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