Samstag, 6. April um 19.00 Uhr - G.F. Händel: Brockes Passion

Brockes Passion (nach der Abschrift von J.S. Bach)
Der Chor der Himmelfahrtskirche hat in den vergangenen Jahren neben den großen Passionen von Johann Sebastian Bach auch immer wieder unbekannte Passionsmusiken aufgeführt. So die Markus- und Johannespassion des Bach-Schülers Gottfried August Homilius, die Matthäuspassion 1746 von Georg Philipp Telemann, oder auch den „Der Tod Jesu“ von Carl Heinrich Graun.

In diesem Jahr steht nun wieder eine selten aufgeführte Passion auf dem Programm, die Brockes-Passion von Georg Friedrich Händel. Barthold Heinrich Brockes (1680-1747) nacherzählte und gedichtete Passionsgeschichte war im 18. Jahrhundert so beliebt, dass sich zahlreiche namhafte Komponisten der damaligen Zeit, Telemann, Keiser und eben Händel begeistert an die Vertonung dieses Librettos machten.

In Händels Passionsoratorium tritt uns etwas anderes entgegen als in den bei aller Dramatik doch auf das Innerliche zielenden oratorischen Passionen Bachs und es mag die Opernhaftigkeit des Werkes sein, die es - wie viele andere Passionoratorien - im Schatten der Werke des Thomaskantors verschwinden ließ. Der Reiz dieser Passion liegt nicht in einer aufwendigen Instrumentierung und großen Besetzung, sondern vielmehr in einer überaus reichen und subtil gehandhabten Palette von Klangfarben in den Arien und Chören. Am Samstag, 6. April um 19.00 Uhr wird der Chor der Himmelfahrtskirche zusammen mit dem Barockorchester „La Banda“ und renommierten Solisten dieses selten aufgeführter Werk in der Sendlinger Himmelfahrtskirche mit ihrer hervorragenden Akustik zum Erklingen bringen.

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